2026 – Evangelos Papadopoulos

2026 – Evangelos Papadopoulos

daydream structures

01.02.2026-22.03.2026

Eröffnung | 01.02.2026 | 11:30 Uhr
Begrüßung durch Franz-Josef Laforet (Vorsitzender)
Einführung: Kathrin Heyer, Lippstadt und
Prof. Dr. Erich Franz, Münster
Künstlergespräch am 04.03.2026 | 19:00 Uhr

Evangelos Papadopoulos untersucht die Entstehung dynamischer Formen, die Wachstum, Komplexität und räumliche Entfaltung prozessual erfahrbar machen. Im Zentrum stehen das Wechselspiel von Material und Erscheinung, intuitive und analytische Formungsprozesse sowie unbewusste Erinnerungen und Kraftquellen. Seine Arbeiten zeigen Formen als wandelbare, evolutionäre Strukturen im aktiven Dialog mit dem Raum.

Der Raum fungiert als integraler Bestandteil des kreativen Prozesses. Sensibel reagiert Papadopoulos auf Architektur, Licht und Perspektive und entwickelt installative Eingriffe, die Struktur und Transformation thematisieren. Mit Materialien wie Stahl, Holz, Gipskarton, Hanfseilen oder LED-Licht entstehen kraftvolle Konstruktionen, deren scheinbare Statik in Bewegung, Expressivität und kontrolliertes Chaos übergeht.

Ergänzend entstehen Wandobjekte aus körperlich geformten Stahlplatten. Sichtbare Bearbeitungsspuren, geometrische Strukturen, vernickelte Oberflächen und LED-Licht erzeugen Reflexionen und Faltungen, die je nach Perspektive eine zweite, illusorische Dimension eröffnen. Die Werke bewegen sich zwischen physischer Präsenz und Wahrnehmung.

Seit 2021 erweitert Papadopoulos sein Schaffen in den digitalen Raum mittels 3D-Animation, Video und 3D-Druck. Diese Arbeiten eröffnen neue immaterielle Ebenen, von denen einige als Bronzeabgüsse ins Physische zurückkehren, und erweitern sein künstlerisches Universum um neue Dimensionen.